Wien

Wien die Metropole Österreichs beeindruckt uns immer wieder aufs Neue, ob wir nun im Kaffeehaus sitzen, mit Blick auf den Prater und dem älteste Riesenrad der Welt. Im Hintergrund leise die Musik von Robert Stolz hörend und uns von ihr verzaubern lassen. Ja - Das macht Wien aus, mit seinem romantischen Flair und dem weltbekannten "Wiener Schmäh". Wien mit dem Fiaker zu entdecken ist sicher am stilvollsten, aber günstiger geht es halt mit der Straßenbahnlinie 2 , die gemütlich um den Innenstadtring fährt, wir kommen unter anderem an der Börse, am Burgtheater am Rathaus, sowie am Parlament vorbei. Bei der Ankunft haben wir uns übrigens schon die Wien-Karte (18,50 €) zugelegt, denn damit können wir 72 Stunden lang, die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien nutzen und bei einigen Museen sind auch noch Vergünstigungen angesagt. Was will man mehr, den dieses Ticket legen bereits viele Hotels in Österreich ihren Arrangements bei.

Wir nutzen also die Wien-Karte und fahren mit der Linie 58 zum Schloss Schönbrunn, das etwas außerhalb der Stadt liegt, nämlich in Hietzing. Es ist ein wunderschöner gelber Palast, den Kaiserin Maria Theresia im 18. Jahrhundert zur Sommerresidenz umbauen ließ. Wir buchen den großen Rundgang (12,90 €) der sich über etwa 40 Zimmer hinzieht und genießen die vergangene Pracht der Kaiserin Sissi nebst ihrem Gefolge. Man fasst es nicht, aber dieses Schloss verfügt über 1.411 Zimmer, von denen heute ein Teil zu Gemeindewohnungen umgebaut wurden, in denen heute Privatpersonen wohnen. Schloss Schönbrunn gehört übrigens seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Dann geht es weiter zur Hofburg, mit einem Eintritt von 9,90 € sind wir dabei, die Hofburg war früher das Zuhause von Kaiserin Sissi, heute ist es ein Museum, in dem wir ihr luxuriöses Schlafgemach und sowie das spartanisches Turmzimmer und vieles was damals zu ihrem täglichen Leben gehörte, bewundern durften. Seit neuestem sogar die Unterwäsche und die Trauerkleidung die die Kaiserin damals trug. Beeindruckend ist auch die spanische Hofreitschule mit ihrem Lipizzaner -Ballet. Zum Schluss geht es ab zum "Heurigen", in dem auch Wein aus dem Stadtgebiet ausgeschenkt wird.